Gelungene Premiere von „Hüttenberg spielt“

Das Experiment ist gelungen. 12 Stunden lang dauerte die Premiere von „Hüttenberg spielt“. 16 Tische standen dazu im Gemeindehaus der Chrischona-Gemeinde zur Verfügung. Und sie waren fast rund um die Uhr gefüllt. Alle Brettspiel-Fans kamen auf ihre Kosten und konnten aus über 300 Spielen wählen, ob sie lieber einen alten Klassiker spielen oder Neues ausprobieren wollten. Das große Angebot war sowohl aus privaten Bestanden als auch von Verlagen, die ihre Neuheiten zur Verfügung gestellt hatten. Damit die Gäste auch Unbekanntes ausprobieren konnten, gab es vor Ort Spieleerklärer. So gab es nicht nur bei den Spielen glückliche Gewinner, sondern auch bei der Tombola. Am Abend wurden noch große Werwolf-Runden angeboten und nachmittags der Sieger beim „Heck-Meck“-Turnier ermittelt. Auch Bürgermeister Oliver Hölz (FWG) ließ es sich nicht nehmen, bei der Veranstaltung vorbeizuschauen. Und wer schon immer einmal wissen wollte, wie ein Spiel entsteht, der konnte Svea Schenkel über die Schulter schauen. Sie stellte ihr neues Spiel „Pistengaudi“ vor und beantwortete geduldig Fragen zur Entwicklung ihrer Spiele. Initiiert hatten die Veranstaltung Chrischona-Prediger Markus Fromhold, der Verleger Uwe Bursik sowie Johannes Blöcher-Weil vom CVJM. Im Laufe der Vorbereitungen konnten sie noch die Familie Hund, die in Rechtenbach den Spiele-Laden „Matsino“ betreibt, für das Projekt gewinnen. Nach zwölf Stunden Würfeln, Knobeln und Überlegen waren sich am Ende alle einig. Die Aktion hatte Spaß gemacht und Menschen zusammengebracht. Eine Neuauflage ist nicht ausgeschlossen. Und noch einen Gewinner gab es: den Erlös der Tombola und des Essensverkaufs ging an die christliche Hilfsorganisation GAiN in Gießen.